Lebenszeichen

Lange nichts lesen lassen. Da gerade alles nach dem Motto „busy is my best friend“ läuft, ein kurzes Lebenszeichen,

denn im Moment ist alles recording, recording, recording…gestern zu Gast, die Jungs und Mädels aus dem Starlight Express.
Great Musicians, and a pleasure to work with them.

Aber demnächst wieder mehr, z. B. ein paar Infos zum Mixdown fürs Mastering mit sinnvollen DOs and DON‘Ts, etc.

Stay tuned.

Nicht frisch gewaschen, dafür aber ganz schön nass.

Wer kennt es nicht, da bekommt man einen Song zum Mischen und die Vocalaufnahme klingt wie frisch aus dem Bad, zwar nicht gewaschen aber dafür ganz schön nass.
Das wird schwierig, denn schließlich soll das Publikum hier in Zukunft nicht mit dem Applaus geizen. Das einzige was einem hier aber im Moment um die Ohren klatscht sind ein paar Flatterechos die in einem unschönen Raumhall versinken. Jetzt kommt natürlich sofort die beste und eigentlich auch einzig richtige Idee: zurückschicken und sagen, dass sie wiederkommen dürfen wenn sie die Gesangsspuren brauchbar aufgenommen haben. Machmal klappt das aber nicht, weil der Artist quasi gerade „on the road“ aufgenommen hat und den Song nur mal eben als Lebenszeichen rausschmeissen möchte um ein paar Impressionen zu verarbeiten. Jetzt heisst es also, das beste aus dem Material zu machen…
Hierfür machen vor allem zwei Arbeitsschritte sinn, um in Kombination zu einem möglichst optimalen Ergebnis zu kommen – dem Ausgangsmaterial entsprechend, versteht sich.
Als erstes ist der Einsatz eines vollparametrischen EQs, mit möglichst hoher Flankensteilheit sinnvoll. Hiermit begibt man sich mittels Sweepen auf die Suche nach evtl. Raumresonanzen/-moden. Gefunden, und im gesunden Maße abgesenkt – was Gain und Güte angeht- und siehe da, die Stimme wird gleich um einiges klarer. (Der Maskierungseffekt lässt grüßen.)
Ist der unvorteilhafte Raum erstmal so gut es geht begradigt, gilt es dem Nachhall den Kampf an zu sagen. Hierbei hilft vor allem ein bestimmtes Plugin bzw. dessen Hardwareversion, nämlich der SPL Transient Designer! Diesen gibt es auch wahlweise in der kleinen Version als SPL De-Verb, was nichts anderes ist als der „halbe“ Sustainregler des Transient Designers. Warum der halbe Regler? Weil der De-Verb nur den negativen Regelweg des Sustainreglers hat, während das andere Plugin Mo-Verb den positiven Regelweg für mehr Sustain bietet und der Attacker die Attackfunktion der großen Version. Wer also nur eine von den Kisten braucht hat hier eine gute Alternative.
Was wir brauchen ist aber vor allem der negative Regelweg des Sustainreglers. (Der Attack-Parameter kann unter umständen auch hinzu gezogen werden, um in ganz sachten Einstellungen das Gefühl der Direktheit und Spritzigkeit des Signals etwas weiter hervor zu heben. Dies sollte hier nicht unerwähnt bleiben, ist aber mit Vorsicht zu genießen und muss ausprobiert werden ob es im jeweiligen Fall einen wirklichen Vorteil bringt.)
Aber zurück zu unserem neuen Freund, dem Sustainregler…
Was der Sustainregler macht?
Kurz, knapp und grob: Er regelt pegelunabhängig das Ausschwingverhalten der jeweiligen Hüllkurve des Signals, sprich: die eingestellten Werte werden immer im gleichen Ausmaß auf das jeweilige, anliegende Signal angewandt, egal wie laut oder leise es ist. Das eignet sich in dem Fall sehr gut um den störenden Nachhall, der in der Sustainphase deutlich hörbar zu Tage tritt möglichst weit zu reduzieren. (An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, das es sich hier um kein „Wunder von Bern“ handelt und somit nichts weggezaubert werden kann, man kann lediglich versuchen das Problem hiermit ein zu dämmen!)
Aber genug des theoretischen Unsinns und weiter im Text, ähh Mix:
So geht´s: Mix laufen lassen, Transient Designer in den Insert packen und den Sustain soweit herunter drehen bis man merkt das es zu pumpen beginnt, dann ein wenig zurück regeln – man kann selbstverständlich auch vorher aufhören wenn es schon reicht. Das ganze Spiel sollte man aber auch auf den Backgroundstimmen nicht vergessen, damit diese den Mix nicht ungewollt zukleistern! Und zack, fertig ist die Kiste. Jetzt beginnt der Spaß des ganzen, und zwar das Abstimmen zwischen Kompression aller Gesangsstimmen, der eingestellten Werte am EQ und den Sustainwerten. Hier gilt es jetzt die richtige Mischung zu finden, damit es so gut wie möglich sitzt. Viel Spaß dabei! ;)
Ein kleiner, aber wie ich finde großer Vorteil des kompletten Plugins, sei zum Schluss noch erwähnt. Nämlich die vier verschiedenen Direktspeicherpositionen. Super um zwei oder drei verschiedene Einstellungen während des Songs zu testen, falls man sich nicht sofort entscheiden kann welche Einstellung am besten in den Mix passt ohne den lästigen Umweg über extra abgespeicherte Userpresets im Pluginmenü des jeweiligen Hosts.
PS: Keine Angst, hier arbeitet niemand für irgendwelche Firmen und macht Werbung. Hier finden sich nur ein paar Tipps und Tricks aus der täglichen Arbeitspraxis, und in dem Falle ist eben die Hardware/das Plugin nunmal einzigartig in seiner Funktion und es dürfte somit schwer sein eine Alternative für diesen Einsatzzweck zu finden.

Re-Essing

Ja wer hat denn da bock auf?
Keiner. Und weshalb sollte man so etwas brauchen?
Braucht man auch nicht…eigentlich.
Es sei denn es sind beim Aufnehmen mit dem neuen Super-Channelstrip mit tollem De-Esser ein wenig die Pferde mit einem durch gegangen und der Mix-Ing. freut sich. ;)
Also heißt es heute mal das Pferd von hinten aufzäumen und das lispelnde S wieder etwas crisp zu machen.
Wie das ganze geht? Mit einem kleinen Plugin. Und zwar ein De-Esser. „Wie jetzt?“ Ja, richtig gelesen. ein De-Esser, und zwar von Massey.
Und warum genau der?
Ganz einfach, der bietet eine „Re-Essing“ Funktion, welche die S-Laute wieder mit Leben erfüllt. :)
Wie das ganze funktioniert?
Einfach die Gesangsspur kopieren – das man hier auf eine akkurate Delaykompensation achten sollte muss ich für ehemalige LE-User seit Pro Tools 9 ja nicht mehr erwähnen oder?:)-, den Re-Esser passend einstellen und die Spur dazu mischen. Und für jeden der jetzt denkt, „Ich hab doch schon genug De-Esser, ich will nicht noch einen kaufen“, dem sei gesagt dass die Plugins von Massey auch in der Demoversion foll Funktionsfähig sind. Einzige Wermutstropfen: Keine Automation und kein Abspeichern der Einstellungen. Aber wer will kann ja seine Spur mit dem De-Esser schnell bouncen/printen und damit hat sich die Sache erledigt. :)
PS: Und beim nächsten mal bei der Aufnahme lieber weniger als mehr am Signal herumdoktern. ;)

Bruce Swedien heute zu Gast bei Pensado’s Place – nicht verpassen!

Heute ist der Großmeister selbst zu Gast bei Dave Pensado. Also nicht den Livestream verpassen!
Ab 21 Uhr auf http://thisweekin.com/live/ und http://thisweekin.com/pensados-place/ .

Devil-Loc Deluxe von Soundtoys

Und zack…wird aus Soundtoys Devil-Loc die Vollversion Devil-Loc Deluxe! ;)
Absolut genial für Overheads und Raummikros mit seinem Mix-Regler für Parallelkompression.
Und erst recht für jede Art von Lo-Fi Sounddesign. Pumpen, zerren und dann den Drumloop oder Sound per „Darkness“ in den Hintergrund ziehen – perfekt!
Antest-Tipp:
Preset Drum Giant Sizer – auf Raummikros, Overheads, oder mittels des Mixreglers für atmende Drums als Parallelkompression auf der Drumsumme!!!

Tipp des Tages | pt. VI

Die SoundToys Jungs haben ein PlugIn zu verschenken und zwar „Devil-Loc“.
Mit dem nachfolgenden Link gehts zum Donload für die Lizenz:
https://www.soundtoys.com/sxswpromo/&rc=322-2404-706
Stark suchtgefährdend das Ding!!! ;)
Achtung: Ihr braucht einen iLok-Account.
Cheers

ISRC – oder der Da Vinci Code der Musikindustrie ;-)

Da ich in letzter Zeit immer mal wieder von Seiten der Künstler mit der Frage konfrontiert werde, was das denn sei - Das Label habe gesagt es müsse unbedingt mit auf das Master. Ach ja und ob man es auch in die MP3s machen könne für iTunes & Co.? - gibt es hier mal ein paar kurze Gedanken zum Thema ISRC.
Zuerst: Wat soll der Quatsch?

ISRC ist die internationale Abkürzung für den International Standart Recording Code.
Dieser Code gibt jedem Titel als digitale Signatur eine weltweit einzigartige Identität, wie der Zusatz „International“ wohl schon vermuten lässt. Und mit jedem „Titel“ ist wirklich jeder Titel gemeint, d.h. es gibt nicht nur eine Identität für dein Lied „Ein Song ohne Namen“, sondern auch für seine Instrumentalversion, seinen Radio-Edit, seinen Dance-Remix, sein Halbplayback für die Karaoke-CD u.s.w., damit jeder dieser Titel immer dem richtigen Label und dem entsprechenden Künstler zugeordnet werden kann.
Wofür das ganze nützlich ist?
Der Code wird von Radio- und TV-Stationen genutzt um die Titel die hier ihr Airplay bekommen genau zu identifizieren, damit der Verwalter der Rechte des Titels – hier gibt es ja eine paar, neben dem reinen Urheberrecht – entsprechend der Sendezeit sein Geld bekommt. Das ganze geht natürlich auch rein über den LC (Labelcode) aber hier muss notwendiger Weise immer der LC, sowie Interpret und Song notiert werden. Über den automatisch Ausgelesenen ISRC geschieht diese Zuordnung eben 100%ig und komfortabel – vor allem wenn unterschiedliche Personen die Verwertungsrechte an unterschiedlichen Versionen des gleichen Songs besitzen. Ausserdem behält jeder Titel den ihm einmal zugewiesenen ISR Code auch wenn die Verwertungsrechte einmal den Besitzer wechseln sollten, damit keine zusätzliche Verwirrung entsteht. Wichtig zu wissen ist aber, das die Vergabestelle des ISRC im jeweiligen Land kein Buch führt über jeden einzelnen Titel. Diese Aufgabe muss der Besitzer des Titels – meist das Label – selbst erledigen. Neben dem ISRC gehört also auch der eindeutige Name des Künstlers und des Titels in solch eine „Buchführungsliste“, sowie die genaue Länge des Titels – wie schon gesagt jede Version hat ihre eigene Identität!
Beim üblichen Ablauf einer solchen Produktion vergibt das Label den ISRC für jeden herausgegebenen Titel und führt entsprechend Buch darüber.
Und wie das Ganze funktioniert?
Ganz einfach…
DE – A1B – 11 – 00001
So kann beispielsweise ein ISRC aussehen. Auf Grund der besseren Lesbarkeit hier mittels Spiegelstrichen getrennt. Die Positionen der Trennstriche unterteilen den ISRC in seine unterschiedlichen Teile aus denen er sich zusammensetzt.
Da wäre zum ersten das DE.
Diese Buchstaben sind das Länderkürzel für das Vergabeland des Codes – in diesem Falle: Deutschland. Hätte die beantragende Person oder Firma seinen/ihren Sitz zum Beispiel in den USA stünde hier US.
Als nächstes folgt der Registriercode des Titelinhabers, der so genannte Erstinhaberschlüssel. In unserem Fall also: A1B .
Dieser ist im Zusammenhang mit dem Länderkürzel immer einzigartig und wird von der deutschen Landesvertretung der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) zugeteilt. In Deutschland ist das der Bundesverband Musikindustrie. (www.ifpi.de)
Die nächsten zwei Ziffern, hier die 11, geben das Jahr der Registrierung des Titels an. In unserem Fall wäre der Titel also 2011 registriert.
Die letzten fünf Ziffern (00001) sind der von euch vergebene, so genannte Aufnahmeschlüssel. Entgegen mancher Aussagen muss es sich hierbei nicht zwangsläufig um eine fortlaufende Nummer handeln, das Vergabesystem ist dem Inhaber völlig selbst überlassen. Er muss lediglich gewährleisten das sich kein ISRC wiederholt. Insofern macht eine jährliche, fortlaufende Nummerierung natürlich einfach am meisten Sinn. - Das ganze solltet ihr also dringend in der Excelliste, nach Jahren katalogisiert führen. -
In unserem Beispiel wäre das also der erste registrierte Song im Jahre 2011. ;)
Der ISRC wird dann vom Mastering-Ing. beim erstellen der PMCD (PreMaster CD) oder des DDP Images (Disc Description Protocol) in die PQ-Daten (Subcode) geschrieben und somit im Presswerk automatisch mit vervielfältigt. Der ISRC hat jedoch nichts mit dem CD Text zu tun. Dieser enthält Sachen wie Titel- und Künstlernamen, die während des Abspielens im Display des CD-Players (sofern unterstützt) angezeigt werden.
In MP3-Datein ist ein Einbinden seit erscheinen des ID3v2 Standarts in den ID3 Tags zwar möglich, kommt aber in der Regel nicht vor. Denn die meisten gängigen ID3 Tagger bzw. Ripper unterstützen das Auslesen des ISRC nicht und können den Code somit auch nicht in den dafür vorgesehen Platz der Metadaten im ID3 Tag schreiben. Der ISRC geht somit beim Rippen der CD auf den Rechner verloren. Auch beim Rippen als WAV-Datei, denn die ISRCs sind nicht in die Audiodateien selbst geschrieben, sondern stecken im TOC (Table of Content), also dem „Inhaltsverzeichnis“ der Audio-CD. Trotz allem soll nicht unerwähnt bleiben das es durchaus einige MP3 Encoder gibt, die auch den ISRC ins ID3 Tag schreiben können.
Wer sich jetzt fragt wie dann die Künstler über die Downloadportale ihr Geld bekommen? Meist ganz altmodisch. Der MP3-Plattform weiß wie häufig welcher Song innerhalb eines Abrechnungszeitraums heruntergeladen wurde. Diese Zahlen teilen sie den Vertrieben mit, diese teilen es wiederum den Labels mit (falls der Künstler nicht direkt über Vertriebe wie Tunecore, Finetunes etc. vertreibt) und diese dann ihren Künstlern, simple as that.
Die ganze ISRC-Geschichte hat auch nichts damit zu tun das eure CD-Titel in zum Beispiel iTunes erkannt und angezeigt werden sobald jemand eure CD in den Rechner legt. Das ganze läuft über die CDDB (Compact Disc Database). Hier wird beim ersten Einsenden der Daten aus Titelanzahl, Titellänge, etc. eine eigene digitale Signatur erstellt die meist allen exakten Kopien der CD zugeordnet werden kann, so das alle Informationen online abgerufen werden sobald die CD im Laufwerk liegt. Also einfach CD in iTunes einlegen, alle Informationen in die ID3 Tags eintragen, alle Songs markieren und auf Titelinformationen senden klicken, fertig ist der Lack.
Wie bekommt man den ISRC und wie hoch sind die Kosten?
Der ISRC kann hier in Deutschland der deutschen Vertretung der IFPI, dem Bundesverband Musikindustrie beantragt werden. Die Kosten betragen hierfür einmalig 250 Euro inkl. MwSt., weitere Kosten für die Nutzung fallen danach nicht mehr an. - Btw. in den USA kostet die einmalige Registrierung 75$. -
Alles klar soweit? Okay, und so liefert man die Daten am besten zum Mastering an:
Die ISR Codes werden am besten mit den Künstler- und genauen Titelnamen in einer Excelltabelle abgegeben. – Diese findet sich als Download im Bereich Papers -
Dabei werden die ISRCs unterbrechungsfrei, als durchgehende 12 Zeichen-Kombination eingetragen. Diese können dann beim Schreiben der PQ-Daten für jeden Titel aus der Excelltabelle einfach kopiert werden, damit unnötige Fehler beim Abschreiben vermieden werden.
PS: Wer mehr wissen will kann sich das hier ISRC-Handbuch bei der IFPI als PDF herunterladen.
Cheers
J

System Maintains…

All projects done, all barriers broken down. ;)
…installing Pro Tools 9 finally!
…on all system…maintains will last the whole weekend…woohooo what a fun :(

Das etwas andere De-Essing [Tutorial]

Für diejenigen unter euch die Fader-Riding/Automation dem De-esser vorziehen, ist das vielleicht eine einen Versuch wert.
Wenn ich morgens mal wieder mit dem „nicht De-esser“ Bein aufstehe und den fiesen „eS“ mal wieder mit Automtion/Fader-Riding zu Leibe rücke, dann mache ich das normalerweise so:
Zuerst kopiere ich die Vocalspur und drehe die Kopie in er Phase und mute sie. Dann schicke beide Tracks zusammen auf einen Bus. Erst hier fange ich an die Vocals mit Komp., EQ, etc. zu bearbeiten, denn schließlich will ich das fertige, von unangenehmen S-Lauten befreite Signal bearbeiten und nicht nach jeder Veränderung an der orig. Vocalspur wieder nachregeln müssen.
Ist das Routing erledigt muss ich nur noch an den Stellen die Spur wieder einschalten, an denen ich die fiesen S-Laute reduzieren möchte. Und schon kann ich wunderbar mit dem Fader der kopierten und phasengedrehten Spur die Lautstärkereduktion einstellen. …wichtig ist hierbei die Delaykompensation im Auge zu behalten um Phasing zu vermeiden. Hier sind wir beim zweiten Pluspunkt des oben aufgeführten Routings (Comp & EQ erst auf dem Bus), denn damit geht man dem Problem aus dem Weg, falls die genutzte DAW keine brauchbare ADC bietet.
PS.:
Und „Ja“, man kann selbstverständlich die Gesangsspur auch mit einem Aux-Send auf einen Bus/Aux-Input schicken und hier Phase mittels eines Plugin drehen um dann beide Spuren wieder auf den Vocal-Bus zu routen. Ich halte das für umständlicher, denn erstens habe ich hier dann wieder ein Plugin zu früh im Weg (siehe ADC), und zweiten habe ich durch die kopierte Gesangsspur auch eine optische Kontrolle für meine Muteautomation anhand der dargestellten Waveformen (…ja, irgendwann kann man so ein S auch sehen ;) ).
PPS.:
Und wem das mit dem Muteautmation nicht filigran genug ist, der kann in den einzelnen Schritten das Wort „Mute“ durch „Volumen“ ersetzen. :D
Einfach bei der phasengedrehten Spur den Fader nach unten ziehen und per Automation auf die gewünschte Lautstärke aufmachen.
Cheers
Jules
wpid-01_vocals_kopieren-is8lx8nv3klz.jpg
Bild 1: Gesangsspur per „Duplicate Tracks“ [alt+shift+D] duplizieren.
wpid-02_phase_drehen-bizquiqblocr.jpg
Bild 2: Kopierte Gesangsspur in der Phase drehen und Muten.
wpid-03_muteautolevel-9z0evfdjjorv.jpg
Bild 3: Bei unangenehmen Konsonanten die Stummschaltung der Spur einfach über die Automation ausschalten und die gewünschte Reduktion über den Fader einstellen.
wpid-04_routing-cxxijslg9b3s.jpg
Bild 4: Das Routing. Die Gesangsspur und ihre Kopie gehen über den selben Bus auf einen Aux-Input für die weitere Bearbeitung.

Tipp des Tages | pt. V

Ein kurzer Einwurf für alle die es nicht wissen oder mitbekommen haben sollten: PENSADO´S PLACE !!!
Einer der größten Engineers in seiner eigenen Show, der die restlichen Superhelden der Soundwelt zu Gast hat und interviewed.
Lot´s of tips & tricks and other cool stuff! ;)
Das ganze gibt es jede Woche live auf http://thisweekin.com/pensados-place/ , oder auf Youtube unter: http://www.youtube.com/show?p=KogBjNZTqeA
…und mittlerweile sogar als Podcast via iTunes: http://itunes.apple.com/za/podcast/pensados-place-video/id414967065?affId=1822652
Also dringend auschecken!
Ausserdem gibt es das Interview mit Joe Barresi jetzt auch in einzelnen Teilen bei Youtube, falls man es nicht direkt und komplett anschauen/downloaden will.
1st Part: http://www.youtube.com/watch?v=YQ3EUx0AJuE&feature=player_embedded
So, das sollte erstmal genug Stoff für das anstehende Wochenende sein, oder? ;)
Viel Spaß!
Cheers
Jules
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.